Wenn man an die Stadtwerke denkt, fällt den meisten wahrscheinlich nur das Gebäude in der Nähe des Heidelberger Hauptbahnhofs ein. Viele haben keine richtige Vorstellung davon, was die Stadtwerke machen – und das, obwohl jeder Heidelberger und jede Heidelbergerin damit praktisch täglich in Berührung kommt. Im ersten Teil unseres Interviews mit den Stadtwerken Heidelberg haben wir genauer hinter die Kulissen geschaut und für euch alles interessante und wichtige in Bezug auf die Stadtwerke als Arbeitgeber herausgefunden. 

Weitere Infos zur Ausbildung bei den Stadtwerken Heidelberg und zu Ausbildungsplätzen gibt es auf www.sowillicharbeiten.de

Viele Menschen wissen nicht was hinter den Stadtwerken steckt. In dem neuen Kampagnenvideo wurde visualisiert, wie wichtig die Stadtwerke für Heidelberg und die Region sind: Können Sie die Bereiche, in denen die Stadtwerke tätig sind, bitte kurz für unsere Leser vorstellen? 

Viele Tätigkeiten der Stadtwerke Heidelberg laufen im Hintergrund, sind aber elementar für unsere Grundversorgung. Ganz einfach gesagt: Wir halten Heidelberg und die Region am Laufen. Zudem treiben wir die Energiewende voran. Mit sauberer Energie, vielen Services rund um Energiesparen und Klimaschutz. Wir versorgen über 200.000 Menschen mit Trinkwasser und betreiben die Bergbahn, Schwimmbäder und Parkhäuser. Mit Glasfaserkabeln, E-Ladesäulen und energiesparender Straßenbeleuchtung machen wir Heidelberg fit für die Zukunft. Außerdem übernehmen wir Koordinationsaufgaben für die Stadt Heidelberg für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und einen Teil seiner Finanzierung.

Was macht die Stadtwerke Heidelberg als Arbeitgeber so besonders? 

Stadtwerke haben häufig ein verstaubtes, bürokratisches Image. Wer aber hinter die Kulissen schaut, wird überrascht sein, wie viele spannende, abwechslungsreiche und innovative Aufgaben dahinterstecken. Wer hier arbeitet weiß zudem: Seine Aufgabe hat Sinn und nutzt den Menschen in Heidelberg und der Region. Ein gutes Gefühl, mit dem man auch in den Feierabend geht. Zudem bieten die Stadtwerke Heidelberg beste Arbeitsbedingungen, wie aktuelle Auszeichnungen als „Ausgezeichneter Arbeitgeber“ oder „Faires Ausbildungsunternehmen“ sowie die Bewertungen auf dem Portal kununu bestätigen.

Gibt es besondere Rahmen für die Auszubildenden und Mitarbeiter*innen, in dem sie sich selbst einbringen und neue Ideen für z.B. Optimierungen im Arbeitsablauf o.a. vorschlagen können? 

Ein offener Austausch und Dialog ist uns wichtig – und das beginnt selbstverständlich schon bei den Auszubildenden. Azubis haben in jeder Abteilung Ansprechpartner und können direkt in den Abteilungen oder bei ihren Ausbildern Ideen einbringen. Zusätzlich werden ihre Wünsche und Vorschläge durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung ins Unternehmen getragen.

Für Mitarbeitende gibt es viele Möglichkeiten für Feedback und Austausch, beispielsweise im regelmäßigen Dialog mit der Geschäftsführung und auf jährlichen Zukunftstagen innerhalb des Unternehmens, an denen Fragen gestellt und diskutiert werden. Über das Betriebliche Vorschlagswesen können Mitarbeitende jederzeit Anregungen und neue Ideen zu Arbeitsabläufen adressieren, die verwaltet und von den Fachabteilungen nach Prüfung aufgegriffene und umgesetzt werden. 

Wie werden die Arbeitnehmenden unterstützt, wenn sie sich beruflich oder persönlich weiterbilden möchten? 

Die Stadtwerke Heidelberg bieten zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung und liegen mit ihrem Angebot über Branchendurchschnitt. Ein Trainingskatalog bietet interne und externe Schulungen, die von Softskills zur Organisation, Teamführung oder Kommunikation bis hin zu fachspezifischen Weiterbildungen für Techniker und Meister reichen. 

Ein angenehmes Arbeitsklima ist für viele Menschen ein wichtiges Merkmal für einen guten Arbeitsplatz. Wie stark ist die Vernetzung der Mitarbeiter*innen innerhalb der Stadtwerke Heidelberg, gibt es z.B. regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen oder andere abteilungsübergreifende Angebote? 

Teambuilding-Maßnahmen finden je nach Bedarf innerhalb der Abteilungen statt. Führungskräfte vernetzen sich zudem jährlich über den organisierten Führungskräftetag, zudem gibt es Angebote wie Sommerakademien, Peergroups etwa zur wertschätzenden Kommunikation und viele mehr. Auch die Trainings zu sozialen Kompetenzen und Führung stoßen informelle Netzwerke an. Übergreifend finden für alle Mitarbeitende im Normalfall neben dem jährlichen Zukunftstag auch zwei Mal pro Jahr After-Work-Partys statt – künftig natürlich erst dann, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt.

Eine gute Work-Life-Balance ist heutzutage ein Thema, das immer mehr ins Gespräch kommt, und für alle Beteiligten wichtig ist. Auf Ihrer Website sprechen Sie dieses Thema bereits an: Wie tragen die Stadtwerke als Arbeitgeber zu einer guten Balance bei? 

Wir bieten die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, Homeoffice und flexible Teilzeitarbeitsmodelle. Außerdem bieten wir Elternzeitfrühstücke sowie Pflegelotsen als erste Ansprechpartner für Mitarbeitende, die sich um Familienangehörige kümmern, und ab nächstem Jahr wird es auch eine Kindertagespflege geben.

Gibt es Methoden wie bspw. Umfragen, die die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen abfragen, um festzustellen, wie gut es den Mitarbeitern geht um eventuelle Maßnahmen z.B. in Richtung “Mental Health” zu ergreifen? 

Ja, 2015 haben wir eine Umfrage zur „psychischen Belastung am Arbeitsplatz“ mit allen Mitarbeitenden gemacht. Die Ergebnisse fielen schon damals sehr gut aus, nach einer Auswertung des gemeldeten Optimierungspotentials wurden zudem weitere Maßnahmen für die Mitarbeitenden umgesetzt – von räumlichen Veränderungen bis hin zu Coachings zur Verbesserung der Kommunikation am Arbeitsplatz. Die Bewertung der externen Firma, die uns damals bei der Umfrage unterstützte, lautet: Bei den Stadtwerken Heidelberg würden sie gerne arbeiten 😉 In naher Zukunft soll die Umfrage auch wiederholt werden. 

Zusätzlich bietet unser betriebliches Gesundheitsmanagement ein- bis zweimal jährlich sogenannte Gesundheitstage mit vielen Angeboten rund um die physische und psychische Gesundheit an. Mitarbeiter können neue Themen, die ihnen am Herzen liegen, auch jederzeit bei den Kollegen des betrieblichen Gesundheitsmanagements anregen.

Die Stadtwerke bieten für ihre Mitarbeiter*innen verschiedene Betriebssportgruppen an. Können Sie darüber etwas mehr berichten, wie das aussieht bzw. abläuft? Können da auch schon die Auszubildenden teilnehmen? 

Die Betriebssportgruppen sind ganz unterschiedlich organisiert: Ein Trainingskatalog im Intranet gibt eine Übersicht über Termine und Ansprechpartner zum Sport der Wahl. Hier kann man sich anmelden und dann teilnehmen – je nach Sportart variiert die Frequenz von 1-2x wöchentlich bis zu mehrmals jährlich, wenn Interessierte zusammenkommen. Manche Kurse laufen auch nur über einen gewissen Zeitraum, bevor man sich wieder neu anmeldet. An den Angeboten können selbstverständlich auch Auszubildende teilnehmen.